PHOENIX See Entwicklungsgesellschaft
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der PHOENIX See

Herzlich Willkommen am PHOENIX See!

Seit Frühjahr 2011 sind die Bauzäune um den PHOENIX See zurückgebaut und das neue Freizeitareal in Dortmund erfreut sich regen Zuspruchs. Ob zum Spazierengehen, Joggen, Radfahren oder Skaten, die 3,2 km langen Fußgänger- und Fahrradwege um das neue Wahrzeichen Dortmunds sind seit der Öffnung stark frequentiert und laden die Besucher zum entspannen, sich kundig machen sowie zur sportlichen Betätigung ein. Die Runde um den See ist über 3 Haupteingangsbereiche zu erreichen:

Von der westlichen, Hörder Seite aus ist der Haupteingangsbereich an der Faßstraße über die Hörder Burgstraße für Sie hergerichtet. Des Weiteren können Sie auf  Höhe des Autohaus Peugeot von der Hermannstraße in die Hörder-Bach-Allee abzweigen, um zum PHOENIX See zu gelangen. Die nächste Haltestelle für U-Bahn (U 41) und Busse ist "Hörde Bahnhof", die Buslinie 445 fährt den PHOENIX See direkt an: Haltestelle "Am Kai".

Alle, die von der östlichen, im Stadtbezirk Aplerbeck liegenden Seite aus losgehen wollen, führt ein Wanderweg direkt von der großen Parkfläche hinter dem Landschaftsbauwerk an der Meinbergstraße zum See. Hier stehen um die 200 Parkplätze zur Verfügung.  

Anfahrt und aktuelle Hausordnung

Hier finden Sie Ihren Weg zum PHOENIX See mit dem PKW oder mit dem ÖPNV über interaktiver Netzplan für Dortmund
bzw. die Fahrplanauskunft für U 41 und diverse Buslinien zu "Hörde Bahnhof" oder für Buslinie 445 zu "Am Kai"
sowie die aktuell am PHOENIX See herrschende Hausordnung.

Eine Vision wird Wirklichkeit

In Dortmund wird gerade eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands realisiert:
auf den Flächen des ehemaligen Hochofen- und Stahlwerkgeländes von Thyssen Krupp entstehen auf insgesamt 200 Hektar Entwicklungsfläche neue Wirtschafts- und Wohnräume:
der Technologiepark PHOENIX West und das zukünftige Wohn,- Dienstleistungs- und Freizeitparadies PHOENIX See.

Nur vier Kilometer von der Dortmunder Innenstadt entfernt wird die herausragende Stadtlandschaft rund um den künstlich angelegten PHOENIX See geschaffen. Das insgesamt 96 Hektar große Areal wird zu einem einzigartigen, innovativen Lebensraum entwickelt, einem modernen Standort für Arbeiten, Wohnen, Kultur und Naherholung rund um den 24 Hektar großen See. 

Der PHOENIX See

Der See ist 1,2 Kilometer lang in Ost-West-Richtung und 320 Meter breit in Nord-Süd-Richtung und mit einer Wasserfläche von 24 Hektar größer als die Hamburger Binnenalster. Eine Runde um den See, um den getrennte Geh- und Radwege führen werden, ergibt eine Strecke von 3,2 Kilometer. Mit einer Tiefe von 3 bis 4 Meter wurde der PHOENIX See als Flachwassersee angelegt und fasst rund 600.000 Kubikmeter Wasser. Da die fertige Sohle des Sees unter dem natürlichen Grundwasserspiegel liegt, wird der See primär durch Grundwasser gespeist. In seiner Funktion als Wasserrückhaltebecken für die Emscher kann der See im Falle etwaiger Starkregenereignisse bis zu 40 Prozent seines normalen Stauinhaltes zusätzlich aufnehmen.

Um einen auf lange Sicht funktionierenden See mit guter Wasserqualität zu bekommen, wurden Experten aus dem Bereich der Gewässerökologie zu Rate gezogen. Durch die Bepflanzung mit Armleuchteralgen werden nicht nur die Ziele der EU Wasserrahmenrichtlinie erfüllt sondern zusätzlich eine sich positiv auf das ökologische Gleichgewicht des Sees auswirkende Naturschutzmaßnahme realisiert. Denn diese "guten" Algen sind phosphatbindend und schützen vor der Massenentwicklung unerwünschter Pflanzen wie beispielsweise der Wasserpest, die in vielen Gewässern im Umfeld zu großem Schaden geführt haben. Zusätzlich wurde eine Phosphateliminierungsanlage errichtet, über die die gesamte Wassermenge des Sees einmal im Jahr gefiltert werden kann. Zum Schutz des Gewässers ist der PHOENIX See nicht als Badesee konzipiert, aber eine wassersportliche Nutzung (alles ohne Motor) ist erlaubt und auch gewünscht. Diese Aktivitäten werden ab Frühjahr 2012 möglich sein, wenn der See komplett geflutet und das Ökosystem des Sees stabil ist.

Während das Nordufer des Sees  im Umfeld der grünen Emscherauen eher für den ruhigen Freizeitgenuss steht, ist der südliche Uferabschnitt - der sogenannten Seepark -  mit geräumigen Aufenthaltsflächen wie Seedecks, Steganlagen und Liegewiesen sowie Spielbereichen (Boulebahnen) ausgestattet. Auch am Fuße des Landschaftsbauwerks im Osten des Sees sind Bereiche für Spiel und Sport vorgesehen. Rund um das Hafenbecken im Westen bis hin zur Kulturinsel wird urbanes, maritimes Leben durch eine attraktive Außengastronomie entstehen. Hiermit wird der PHOENIX  See zu einer der prominentesten Freizeitadressen für Dortmund. Der See selbst wird ein interessanter Freizeitraum für Wassersportler. Im Hafenbereich wird ein Liegeplatz für bis zu 45 Segelboote entstehen, weitere Liegeplätze für Segeljollen und Ruderboote werden am Südufer in Nähe des zukünftigen Sportstützpunktes untergebracht. Hier wird auch die Feuerwehr ihr Rettungszentrum integrieren. Auf der Wasserfläche des insgesamt ca. 1,2 km langen Sees werden Ruderboote fahren können, Motorboote sind zum Schutz des Sees und wegen des ökologischen Gleichgewichtes nicht erlaubt. Auch das Schwimmen im See ist tabu - der See ist ein stehendes Gewässer mit einer empfindlichen Tier- und Pflanzenwelt.

Die attrakiven und naturnahen Freiräume im Umfeld des Sees schaffen einen Erholungs- und Freizeitraum von herausragender Bedeutung für die gesamte Stadt und die Region. 

Geschichte und Baufortschritt

Mit der Schließung des Hochofenwerks PHOENIX West 1998 und der Stilllegung des Oxygenstahlwerks - der ehemaligen Hermannshütte - auf PHOENIX Ost 2001 gingen 160 Jahre Industriegeschichte für den Dortmunder Stadtteil Hörde zu Ende. Mit der Stilllegung der Hüttenwerke fielen insgesamt 200 Hektar Industriefläche in unmittelbarem Umfeld des Stadtteilzentrums Hörde brach, für die eine perspektivische Folgenutzung geplant werden musste.

Im Jahr 2000 erarbeitete das Planungsamt der Stadt Dortmund ein Stadtentwicklungskonzept für die Fläche PHOENIX Ost. Eine darauffolgende Machbarkeitsstudie, die den Bau eines künstlichen Binnensees prüfte, ergänzte das Konzept. Mit dem Gedanken, auf dem ehemaligen Werksgelände einen See als Zentrum für hochwertigen Wohnungsbau, Dienstleistung und Freizeitgestaltung zu schaffen, wird in Dortmund das bisher radikalste Strukturwandelungskonzept zur Umnutzung eines ehemaligen Industriestandortes vollzogen.

Die Entwicklung des PHOENIX See-Geländes erfolgt durch die PHOENIX See Entwicklungsgesellschaft mbH, eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21), in Zusammenarbeit mit der Emschergenossenschaft und der Stadt Dortmund. Sie entwickelt die Fläche im Auftrag der Stadt gemäß städtebaulicher Rahmenplanung. Nach dem Kauf des Geländes durch die Stadt Dortmund von der Thyssen Krupp Stahl AG und der Genehmigung der Gewässerlandschaft durch die Bezirksregierung Arnsberg erfolgte im September 2005 der erste Spatenstich auf dem PHOENIX See-Gelände. In den folgenden Jahren wurden die oberirdische Gebäudesubstanz rückgebaut, die unterirdischen Fundamente entfernt und im Rahmen der bergbaulichen Sicherung alte Stollen- und Schachtanlagen ermittelt, verfüllt und verpresst. Bei über 2,5 Millionen Kubikmetern Bodenbewegung und 420.000 Kubikmetern rückgebautem Stahlbeton auf dem Gelände, liefen die Arbeiten auf Hochtouren und es waren teilweise über 100 Großgeräte gleichzeitig im Einsatz. Dafür konnte im Herbst 2009 die Fertigstellung des Seeaushubs vermeldet werden. Kurz darauf folgte die Freilegung der Emscher. Sie fließt nun in einer ca. 50 Meter breiten Aue wieder an der Oberfläche, im Norden entlang des Sees. Am 1. Oktober 2010 konnte dann der größte und sehnlich erwartete Meilenstein seit Beginn der Bauphase gefeiert werden: der Startschuss der Seebefüllung. Zum PHOENIX See-Fest kamen über 55.000 Besucher, um das freudige Ereignis zu feiern und den ersten Blick auf das neue Wahrzeichen der Region zu werfen. Seit dem 9. Mai 2011 sind die Bauzäune aufgenommen und der 3,2 Kilometer lange Rundweg (getrenntes 2-Wege-System für Fußgänger und Radfahrer) um den See ist für die Bevölkerung freigegeben, die ihr neues Freizeit-Areal rege nutzt. Aktivitäten auf dem Wasser werden zur nächsten Saison ab April 2012 zugelassen.

Die Entwicklung des Zukunftsstandorts

In dieser Präsentation bekommen Sie einen Überblick
über die wichtigen Meilensteine und Fakten der gesamten Bauphase
seit Stilllegung der ehemaligen Hermannshütte
sowie über den aktuellen Stand der Vermarktung.

 
Entwicklung und Vermarktung des PHOENIX Sees