Herzlich willkommen am PHOENIX See!


Eine Vision wird Wirklichkeit

In Dortmund wurde eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands realisiert:
auf den Flächen des ehemaligen Hochofen- und Stahlwerkgeländes von Thyssen Krupp entstehen auf insgesamt 200 Hektar Entwicklungsfläche neue Wirtschafts- und Wohnräume: der Technologiepark PHOENIX West und das Wohn,- Dienstleistungs- und Freizeitparadies PHOENIX See.

Nur vier Kilometer von der Dortmunder Innenstadt entfernt ist diese herausragende Stadtlandschaft rund um den künstlich angelegten PHOENIX See entstanden. Das insgesamt 96 Hektar große Areal ist zu einem einzigartigen, innovativen Lebensraum entwickelt worden, einem modernen Standort für Arbeiten, Wohnen, Kultur und Naherholung rund um den 24 Hektar großen See. 


Der PHOENIX See

Daten & Fakten
Der See ist 1,2 Kilometer lang in Ost-West-Richtung und 320 Meter breit in Nord-Süd-Richtung und mit einer Wasserfläche von 24 Hektar größer als die Hamburger Binnenalster. Eine Runde um den See, um den getrennte Geh- und Radwege führen, ergibt eine Strecke von 3,2 Kilometer. Mit einer Tiefe von bis zu 3 bis 4 Meter wurde der PHOENIX See als Flachwassersee angelegt und fasst rund 700.000 Kubikmeter Wasser.

Da die fertige Sohle des Sees unter dem natürlichen Grundwasserspiegel liegt, wird der See primär durch Grundwasser gespeist. In seiner Funktion als Wasserrückhaltebecken für die Emscher kann der See im Falle etwaiger Starkregenereignisse knapp 40 Prozent seines normalen Stauinhaltes zusätzlich aufnehmen.


Gewässerökologie
Um einen auf lange Sicht funktionierenden See mit guter Wasserqualität zu bekommen, wurden Experten aus dem Bereich der Gewässerökologie zu Rate gezogen. Durch die Bepflanzung mit Armleuchteralgen werden nicht nur die Ziele der EU Wasserrahmenrichtlinie erfüllt sondern zusätzlich eine sich positiv auf das ökologische Gleichgewicht des Sees auswirkende Naturschutzmaßnahme realisiert. Denn diese "guten" Algen sind phosphatbindend und schützen vor der Massenentwicklung unerwünschter Pflanzen wie beispielsweise der Wasserpest, die in vielen Gewässern im Umfeld zu großem Schaden geführt haben.

Zusätzlich wurde eine Phosphateliminierungsanlage errichtet, über die die gesamte Wassermenge des Sees einmal im Jahr gefiltert werden kann. Zum Schutz des Gewässers ist der PHOENIX See nicht als Badesee konzipiert, aber eine wassersportliche Nutzung ist erlaubt. Die erste Wassersportsaison auf dem PHOENIX See begann im April 2012.

Infrastruktur
Während das Nordufer des Sees  im Umfeld der grünen Emscherauen eher für den ruhigen Freizeitgenuss steht, ist der südliche Uferabschnitt - der sogenannten Seepark -  mit geräumigen Aufenthaltsflächen wie Seedecks, Steganlagen und Liegewiesen sowie Spielbereichen (Boulebahnen) ausgestattet. Auch am Fuße des Landschaftsbauwerks im Osten des Sees gibt es Bereiche für Spiel und Sport sowie einen der drei großen Kinderspielplätze.

Rund um das Hafenbecken im Westen bis hin zur Kulturinsel entsteht urbanes, maritimes Leben durch attraktive Außengastronomie. Hiermit wird der PHOENIX  See zu einer der prominentesten Freizeitadressen für Dortmund. Die Wasserfläche des Sees wird ein interessanter Freizeitraum für Wassersportler. Im Hafenbereich gibt es Liegeplatz für bis zu 45 Segelboote, weitere Liegeplätze für Segeljollen und Ruderboote sind am Südufer in Nähe des zukünftigen Sportstützpunktes untergebracht. 

Auf der Wasserfläche des PHOENIX Sees können Segel-, Ruder- und Tretboote fahren, Motorboote sind zum Schutz des Sees und seines ökologischen Gleichgewichtes nicht erlaubt. Auch das Schwimmen im See ist tabu - der See ist ein stehendes Gewässer mit einer empfindlichen Tier- und Pflanzenwelt.

Die attraktiven und naturnahen Freiräume im Umfeld des Sees stellen einen Erholungs- und Freizeitraum von herausragender Bedeutung für die gesamte Stadt und die Region dar. 


Geschichte und Baufortschritt

Mit der Schließung des Hochofenwerks PHOENIX West 1998 und der Stilllegung des Oxygenstahlwerks, der ehemaligen Hermannshütte, auf PHOENIX Ost 2001 gingen 160 Jahre Industriegeschichte für den Dortmunder Stadtteil Hörde zu Ende. Mit der Stilllegung der Hüttenwerke fielen insgesamt 200 Hektar Industriefläche in unmittelbarem Umfeld des Stadtteilzentrums brach, für die eine perspektivische Folgenutzung geplant werden musste.

Im Jahr 2000 erarbeitete die Stadt Dortmund ein Stadtentwicklungskonzept für die Fläche PHOENIX Ost. Eine darauffolgende Machbarkeitsstudie, die den Bau eines künstlichen Binnensees prüfte, ergänzte das Konzept. Mit dem Gedanken, auf dem ehemaligen Werksgelände einen See als Zentrum für hochwertigen Wohnungsbau, Dienstleistung und Freizeitgestaltung zu schaffen, wird in Dortmund das bisher radikalste Strukturwandelkonzept zur Umnutzung eines ehemaligen Industriestandortes vollzogen.

Nach dem Kauf des Geländes von der Thyssen Krupp Stahl AG (April 2004) und der Planfeststellung durch die Bezirksregierung Arnsberg (Juni 2005) erfolgte im September 2005 der erste Spatenstich auf dem PHOENIX See-Gelände. In den folgenden Jahren wurden die oberirdische Gebäudesubstanz rückgebaut, die unterirdischen Fundamente entfernt und im Rahmen der bergbaulichen Sicherung alte Stollen- und Schachtanlagen ermittelt, verfüllt und verpresst. Bei über 2,5 Millionen Kubikmetern Bodenbewegung und 420.000 Kubikmetern rückgebautem Stahlbeton auf dem Gelände, liefen die Arbeiten auf Hochtouren und es waren teilweise über 100 Großgeräte gleichzeitig im Einsatz.

Dafür konnte im Herbst 2009 die Fertigstellung des Seeaushubs vermeldet werden. Kurz darauf folgte die Freilegung der Emscher. Sie fließt nun in einer ca. 50 Meter breiten Aue wieder an der Oberfläche, im Norden entlang des Sees. Am 1. Oktober 2010 wurde dann der größte und sehnlich erwartete Meilenstein seit Beginn der Bauphase gefeiert : der Startschuss zur Seebefüllung. Zum PHOENIX See-Fest kamen über 55.000 Besucher, um das freudige Ereignis zu feiern und den ersten Blick auf das neue Wahrzeichen der Region zu werfen.

Seit dem 9. Mai 2011 sind die Bauzäune aufgenommen und der 3,4 Kilometer lange Rundweg (getrenntes 2-Wege-System für Fußgänger und Radfahrer) um den See ist für die Bevölkerung freigegeben, die ihr neues Freizeit-Areal rege nutzt. Im April 2012 wurde erstmals die Wassersportsaison auf dem PHOENIX See eingeleitet.


Die Entwicklung des Zukunftsstandorts

In dieser Präsentation bekommen Sie einen Überblick
über die wichtigen Meilensteine und Fakten der gesamten Bauphase
seit Stilllegung der ehemaligen Hermannshütte
sowie über den aktuellen Stand der Vermarktung.


Entwicklung und Vermarktung des PHOENIX Sees